Zuhören habe ich gelernt

Ich bin kein Politiker. Seit 30 Jahren arbeite ich als Arzt im Krankenhaus. Mein Team und ich haben immer versucht, allen die Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen, die sie benötigen. 

Immer weniger können wir unseren Ansprüchen an eine gute Versorgung gerecht werden. Menschlichkeit und eine vorausschauende, fürsorgliche Medizin bleiben auf der Strecke!

Seit Jahrzehnten wird Medizin immer mehr zum Geschäft. Man bereichert sich auf Kosten der Patient*innen und der Mitarbeitenden. Krankheit wird für Kaufleute, Investoren und Bürokraten zur Geschäftsgelegenheit. 

Wir müssen uns gemeinsam wehren und für eine Gesundheitsversorgung streiten, die für alle da ist. Deshalb kandidiere ich bei den Wahlen im September 2026 für das Abgeordnetenhaus.

Das Jüdische Krankenhaus Berlin (JKB) ist pleite. Nicht weil es nicht gebraucht wird. Sondern weil die Wegner-Regierung es so will. Ein neues Bettenhaus wurde auf Kredit gebaut, um die Tilgung aus den laufenden Erlösen für die Behandlung von Patient:innen abzuknapsen. Zum Elend kam Pech: Wegen eines Wasserschadens kann das neue Gebäude nicht betrieben werden.

Eigentlich wäre für Investitionsaufwendungen das Land zuständig.

Wegner hängt gerne Israel-Fahnen auf, wenn es nichts kostet. Und er ist auch großzügig, wenn Geld für den Kampf gegen Antisemitismus ungeprüft an Parteischranzen verschoben wird.

Aber wenn es um die Rettung eines der ältesten Zeugnisse Jüdischen Lebens in der Stadt geht, dann muss gespart werden. Privatisierung durch Vernachlässigung. Nicht mit uns.

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Mach mit! Nächster Termin: Aktiventreffen, Montag 1.6. um 18:00 Frederick's Café und Bar

Politik anders

Wir machen nicht Politik für andere. Linke Politik funktioniert nicht als Stellvertreterpolitik. Ich bin Demokratischer Sozialist. Mir geht es nicht um Trostpflaster. Ich will, dass die Menschen über ihr Leben selbst bestimmen können. Dass wir alle teilhaben an dem, was wir zusammen schaffen. Ich will, dass wir uns gemeinsam wehren, gegen die, die uns die Stadt wegnehmen. Die alles kaputtgehen und verwahrlosen lassen, damit sie die Reste dann verscherbeln können. Die auf jeden Quadratmeter einen Investor setzen, der dann abkassiert. Wir müssen uns gegen die Verwahrlosung unserer Kieze wehren und gegen die Enteignung der Mehrheit zu Gunsten einer kleinen Minderheit.